WORLD OF TEXT

Archive for Mai 2011

Small? Yes. Insignificant? Certainly not. Apostrophes have a very important role in written language and can completely change the meaning of a sentence. Unfortunately, many people find the apostrophe so confusing that they either miss them out completely or panic and put them everywhere.

I’m not pretending to be an expert on the fine art of punctuation, my formal English Language education finished at GCSE-level when I was 16. However, that was enough to give me a good grasp of  how to use an apostrophe and also, I must admit, to begin my transformation into a punctuation pedant. It’s still early days but give me another 20 years and I’ll be correcting supermarket signs with a permanent marker / Tipp-Ex with the best of them! At least I won’t be alone in my quest, research for this article led me to discover the existence of The Apostrophe Protection Society, an official organisation based in the UK.

The many websites I found dedicated to ending apostrophe abuse, along with  a few sporadic lessons from my English teachers, have helped me to split the use of apostrophes into three simple categories:

  1. Use to replace missing letters in contractions:
    1. will not becomes won’t
    2. do not becomes don’t
    3. he is becomes he’s
  2. Use to indicate possession:
    1. Ellen’s brother
    2. My mother’s car
    3. The children’s books
  3. Use for the plurals of lower case letters:
    1. There are two i’s and two o’s in ‘dignotion’
    2. Dot the i’s and cross the t’s

I had never really thought about the third rule before I started reading lots of grammar websites, but it stops the plurals of lower case letters being read as other words. For example, without any apostrophes in 3a, we would have the complete words ‘is’ and ‘os’ instead of the plurals of the letters. For upper case letters, numbers and acronyms, however, apostrophes are not necessary:

  1. When she moved house, Chloe realised that she had 45 CDs, 200 DVDs and 3 VCRs.
  2. In his exams he got 4 As, 3 Bs and 5 Cs.
  3. The tradition began in the 1900s.

For some people, using an apostrophe correctly is as natural as breathing; for others it requires a bit more effort. I’m sure that even those who have mastered it sometimes stop, look at what they’ve written and think, “Hmm, is that right?”.

Among the dozens of newspaper articles I’ve read about apostrophes – some begging for it to be used properly, some calling for it to be scrapped – this light-hearted article from 1994 is my favourite:

 http://www.independent.co.uk/news/world/creativity-an-excess-of-apostrophes-1373772.html

Bis bald

Jess

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Vor kurzem habe ich über mein Praktikum bei World Text mit einem französischen Freund gesprochen. Ich habe ihm viel über meine Arbeit, meine Kollegen und meine Unterkunft erzählt, aber er hatte noch eine sehr wichtige Frage:

 Aber du sprichst kein Deutsch, nicht wahr?“ 

Meine Antwort: „Ich versuche mein Bestes!“

Er war gar nicht mit meiner Antwort zufrieden: „Warum? Warum machst du das?“

Ich verstand seine Reaktion nicht, bis er hinzufügte…: „In der Schule hat man uns gesagt, dass wir mit Englisch  überall reisen können. Du bist Englisch. Warum brauchst du eine andere Sprache?!“

Aha, alles klar. Er fühlte sich getäuscht, dass Englisch nicht immer ausreichend ist. Ich habe viel über seine Ausführungen nachgedacht; als Engländerin, könnte ich wirklich im Ausland ohne eine Fremdsprache auskommen?

Einerseits, hier in Deutschland ja klar. Beim Einkaufen bin ich sicher, dass das Personal mich verstehen wird, wenn ich um etwas auf Englisch bitte; tatsächlich gestern, nachdem die Verkäuferin meinen englischen Ausweis gesehen hatte, hat sie mir „Have a nice day!“ gewünscht. Beim Fahren mit der Bahn gibt es fast immer eine englische Lautsprecheransage nach der deutschen Ansage; so kann man alle Informationen bekommen. Und beim Restaurantbesuch gibt es oft eine englische Übersetzung der Speisekarte: so verwechselt man nicht das Kaninchen mit dem Hähnchen.

Anderseits, kann man etwas im Geschäft kaufen; aber was passiert, wenn man mehr Informationen über die Ware möchte? Prima, dass man den Zug nach Hamburg gefunden hat; aber die Frau auf dem benachbarten Sitzplatz kommt aus Hamburg. Hat sie einige Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten, Cafés oder Kneipen? Und wer isst noch in diesem Restaurant? Ein anderer Ausländer? Oder ein neuer deutscher Bekannter mit dem man kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten austauschen kann?

Hier habe ich meine Antwort gefunden: man kann mit Englisch auskommen, man kann überleben. Jedoch um wirklich zu leben, braucht man die Heimatsprache eines Landes. Der beste Weg, um ein Land kennenzulernen, ist die Einwohner kennenzulernen. Vielleicht einige Einwohner können mit mir auf Englisch sprechen, aber sie können immer mehr in ihrer Muttersprache sagen.

Ich muss auch sagen, dass meine Unterhaltung mit dem Franzosen auf Französisch war. Er lernt Englisch, aber wir hätten noch nicht die gleiche Unterhaltung auf Englisch haben können. Ich habe ihn nicht darauf hingewiesen…

Bis bald

Jess

If you’ve ever been fortunate enough to visit Nottinghamshire, then no doubt you will have been greeted with the words ‘ay up mi duck’ (hello) and wondered why on earth someone just called you a duck. Well don’t worry, it’s an affectionate term!

If it’s ‘black o’er by Bill’s mother’s’ then it’s likely to rain soon and, if a child wanders into the road, you might hear their ‘mam’ (mother) shout “gerron corsey!” (get on to the pavement!).

However, if someone describes you as ‘mardy’ or a ‘mard arse’ then you ought to turn that frown upside down because it means you’re sulking like a child! The word ‘mardy’ is now more widely understood thanks to the Artic Monkeys’ song Mardy Bum but before that it was uncommon to hear it outside of the Midlands, even though it can be found in well-known literature from as early as 1913 in Sons and Lovers by D.H Lawrence, who was born in Eastwood in Nottingham.

Having been born and raised in Nottinghamshire, I speak fluent Nottinghamese; however this can cause problems when travelling outside of the county’s borders, especially when you don’t realise that a certain word is specific to Nottinghamshire! For example, in a cafe in the south of England, ordering a bacon ‘cob’ gained me nothing but a baffled stare – apparently I should have asked for a bacon ‘bread roll’; and when I taught the word ‘tabhanging’ (eavesdropping) to a French friend of mine, I was quickly interrupted by a girl from Belfast who had never heard the word before. I explained that it was a perfectly logical expression because when you eavesdrop, you literally hang your tab next to the conversation that you are trying to overhear. This then led to the revelation that the word ‘tab’ is not used by all Anglophones – not even by all British people – to mean ‘ear’. This is a shame because it means that not everyone gets to use – or even understand – such wonderful Nottinghamese phrases as:

–         ‘Cor, that’s a tablaugher!’ (Oh, that tastes sour!)

–         ‘Shurrup else I’ll bat ya tab!’ (If you don’t be quiet, I’ll hit you across the side of your head!)

 The list of Nottinghamese words and expressions goes on and on. Here’s a link to a mini-dictionary that explains a few of our expressions and a link to an article written by a man who has done extensive research on Nottinghamese:

 What are the most interesting expressions used in your local dialect? Has yours ever been incomprehensible to a speaker of the same language (or was someone else’s incomprehensbile to you)?  Please let me know, and maybe soon I’ll unveil the true meanings of ‘nesh’ and ‘jammy’…

Bis bald or ta-ra duck!

Jess

 

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, der vor einigen Wochen in der ‚Literarische Welt’ veröffentlicht war. In diesem Artikel vergleicht die Schreiberin zwei verschiedene Übersetzungen von einem Buch von Bruno Schulz. Einer von den Übersetzern „übersetzt manches regelrecht falsch“, während die andere Fassung „genau“ und „akademisch richtig ist“.

Das ist ein ungleicher Kampf, nicht wahr?

Eigentlich, nein. Die Schreiberin des Artikels bevorzugt die erste Fassung, die nicht so „genau“ als die Zweite ist; denn es gefällt ihr besser und, für sie, fängt es besser den Geist des Originals ein.

Also, wie macht man eine ‚gute’ literarische Übersetzung?

An der Universität, habe ich einen Kurs für Literarisches Übersetzen gemacht und ich muss ehrlich sagen, dass es ganz schwierig war! Mit der Analyse von schon bestehenden Übersetzungen von Gedichten, Theaterstücken und Novellen, hatte ich keine Probleme: „Ja, das ist eine gute Fassung!“ oder „Nein, ich mag das nicht. Er hat nicht den Rhythmus / den Stil / die Satzlänge respektiert!“ Aber wann man seine eigene literarische Übersetzung schaffen muss, steht das auf einem anderen Blatt…

  • Wie entscheidet man, welche Aspekte eines Stücks am wichtigsten sind?
  • Kann eine Übersetzung akademisch richtig sein und noch den Geist des Originals einfangen?
  •  Und wie ist es mit dem Layout, der Zeichensetzung, den Namen, usw. ?

Es gibt keine generelle Antwort auf diesen Fragen, es ist für jedes Stück anders. In einer Broschüre mit Tipps zum Thema ‚wie ein guter Übersetzer zu finden ist’, klingt dieses Zitat richtig: „Professionelle Übersetzer sind in erster Linie Autoren“. Das bedeutet, dass Zweisprachigkeit nicht ausreichend ist. Um eine gute literarische Übersetzung zu schaffen, muss man vor allem literarisch gestimmt sein.

Was denken Sie? Wenn man keine eigene Literatur schreiben kann, kann man wirklich die Literatur eines anderen übersetzen? Oder ist das nicht wichtig?

Bis bald

Jess

Hallo liebe Leser und Leserinnen!

Ich bin die neue Praktikantin hier bei World Text und im Laufe der nächsten vier Monate werde ich regelmäßig hier bloggen. Zunächst einmal…

Ich heiße Jess und ich komme aus Nottinghamshire, England. Ich bin dort Sprachstudentin an der Universität von Nottingham und ich bin sehr glücklich, dass mein Studium ein ‚Year Abroad’ einschließt. Den ersten Teil meines Jahres im Ausland, habe ich für sieben Monate als Fremdsprachenassistentin in einer Oberschule in Frankreich gearbeitet. Ich wohnte dort in Moulins, einer kleinen Stadt in Mittelfrankreich wo Coco Chanel ihre Karriere als Sängerin angefangen hat.

 Nach ein paar Tagen in England, um meine Familie (und natürlich die königliche Hochzeit!) zu sehen, bin ich in Schwerin angekommen. Erste Eindrücke? Eine lebhafte Stadt mit einem atemberaubenden Schloss!

 Freut mich, Sie kennen zu lernen.

 Bis bald, Jess

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