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Archive for August 2012

Seit seiner Einführung im Januar 2007, ist das Thema Rauchverbot immer ein hochgestrittenes, meinungsspaltendes Thema gewesen, als ich es ins Gespräch mit deutschen gebracht habe. Nach meinem letzten Aufenthalt in Deutschland, in meinem Versuch nach Aufklärung zum Thema habe ich mich in der Tat vollkommen verwirrt. Diesmal habe ich schon aufgegeben, es zu verstehen.

Was ich gelernt habe: im Prinzip gibt es ein umfassendes, bundesweites Rauchverbot in der Öffentlichkeit. In der Praxis, gilt das aber nicht.

Der Hauptgrund der Verwirrung, so kommt es mir vor, ist die Tatsache, dass die Verantwortung der Einsetzung des Rauchverbotes auf die Landesregierungen fällt. Also, im Gegenteil zu England, wo die Zentralregierung entschlossen hat, ein umfassendes Rauchverbot einfach in alle öffentliche Orte durchzuführen, hat jede unterschiedliche Landesregierung in jedem unterschiedlichen Staat Deutschlands einen unterschiedlichen Entschluss gefasst, welche Orte als „öffentlich“ gelten, welche Kneipen auf einen „Rauchstatus“ berechtigt sind, was für Bedingungen erfüllt werden sollen, um Ausnahmefälle der Regelung zu zählen.

In Bayern ist es etwas Kompliziertes. Im Allgemeinen darf man in Restaurants und Kneipen nicht rauchen, aber Nebenzimmer dürfen errichtet werden, die als Raucherräume dienen. Falls eine einräumige Kneipe unterhalb 75 Quadratmeter steht, wird kein Nebenzimmer erfordert um rauchen zu können. Betreffend Diskotheken, muss ein Nebenzimmer versorgt werden, und zwar ohne Tanzfläche.   

Im Hamburg, können Wirte Raucher empfangen erst wenn ihr Geschäft als Raucherlokal gilt. Um diese Bedingung zu qualifizieren, muss die Kneipe wie in Bayern unter 75 Quadratmeter und einräumig sein. Alle größeren Geschäfte müssen den Rauchern getrennte Nebenzimmer anbieten. In Diskotheken darf geraucht werden, solange Entlüftung vorhanden ist.

In Mecklenburg-Vorpommern, darf in kleine Lokalen geraucht werden, wenn keine Speise bedient wird. Ansonsten ist ein Nebenraum benötigt.

Also wie der Beweis hindeutet, gibt es überall Deutschland kleine Unstimmigkeiten, die letztendlich den Schutz der Nichtraucherrechte auf reine Luft stört. Natürlich kann man auf öffentliches Verkehr nicht rauchen (Gott sei Dank) aber ich war schon Zeuge eines Falles, wo zwei Männer eine Zigarette in dem Platz zwischen den Wagen angezündet haben. Auch in Stadien, die ich als öffentliche Orte bezeichnet hätte, hat man das Recht zu rauchen. Als ich da mit meinem Austauschpartner war, regte ich mich ein bisschen auf, denn Raucher saßen vor uns und ihr Rauch in unseren Fressern bliesen. Aber als ich die Geschichte meiner Gastmutter erzählte (die ist übrigens Nichtraucher), war ich von seiner Einstellung überrascht. Naja, sagte sie, sie haben das Recht, ihre Zigaretten anzuzünden einfach wenn sie wollen. Wolltest du nicht ihr Rauchen einatmen, hättest du lieber dich umsetzen sollen. Vor allem Ding ist es also meine Verantwortung, als Nichtraucher, reine Luft auszusuchen, so scheint es. Aber was ist die Ursache von dieser vehementen Verteidigung der Raucher in Deutschland, auch unter den Nichtraucher? Sind sie einfach nicht von den Gefahren bewusst?

Eine Theorie die ich schon ein bisschen exploriert habe, verbindet diese Missbilligung des heutigen Rauchverbotes mit dem dritten Reich. Eine wenig bewusste Tatsache: Die Meisten Informationen zu den Gesundheitsrisiken von Zigaretten stammen aus der von den Nazis unternommenen Forschung. In der Tat, hat Hitler ein Rauchverbot in November 1941 durchgeführt, denn er verabscheute diese Gewohnheit. Er hat viele Untersuchung in den Wirkungen des Rauchens finanziert, um seine Bevölkerung besser zu überzeugen, dass sie dieser dreckigen Gewohnheit entbehren sollen.

Seitdem, so wird behauptet, ist die Zigarette irgendwie ein Freiheitssymbol geworden. Derzeit, hat Deutschland eine der höchsten Raucheranzahlen in Europa, mit mehr als einem Drittel der Bevölkerung das raucht. Aber daran habe ich meine Zweifel, weil die Mehrheit der deutschen Individuen mit denen ich über diese Theorie rede, hören davon zum ersten Mal. Immer noch, ist es möglich, dass so eine Tendenz kurz nach der Erhebung des Verbotes beim Absturz des dritten Reichs hätte auftreten können. Dennoch, ist die heutige Anzahl von Rauchern sicherlich eher auf den günstigen Preisen von Zigaretten zurückzuführen als ihrem Symbolismus. Aber das tut wenig, die komische Einstellung der vielen Nichtraucher zu erklären, die die Freiheit der Raucher verteidigen, eine Zigarette nach Wünsch anzuzünden.

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Als gestern Abend alle Augen auf London zum Anlass der Abschlussfeier der Olympischen Spiele gerichtet waren, zeigte sich Großbritannien von seiner Schokoladenseite. Als die britischen Fahnen wimmelten, und das Publikum mit den Athleten unter freiem Himmel feierten, sahen die zahlreichen Zuschauer in jedem Winkel der Erde was für eine weltoffene, dynamische und lebenslustige Stadt London ist. Die altmodischen und ausgelutschten Stereotypen den Briten gegenüber wurden erfolgreich unter den Teppich gefegt: die Einwohner der Insel hatten sich an Selbstbewusstsein zugenommen, als ob eine neue nationale Identität aus den Spielen herausgekommen wäre. Und die Frage stellte sich, was hält die Welt von den Briten? Lassen wir diese Frage aus einer deutschen Perspektive überlegen.

Eine weitverbreitete Meinung ist, dass die Briten wie die Weltmeister trinken. Zwar können die Deutschen eine beeindruckende Menge an Alkohol runterschütten, aber was das Verhältnis von Alkoholkonsum und Zeit angeht, kann scheinbar niemand die Briten übertreffen. Zumindest ist das die allgemeine Meinung vieler Menschen. Aber es existiert nicht nur eine Kultur von hemmungslosem Trinken bis zum Umfallen, sondern auch die berühmte Pub-Kultur. Wie alle wissen, sind die Pubs der ideale Treffpunkt für Kumpels und Bekannte zusammenzukommen, gute Gesellschaft zu genießen und über jedes und alles bei einem Pint zu plaudern.

Dann gibt es auch das eher anständigere Image der Briten, die angeblich jeden Tag Tee trinken, sich endlos über das Wetter auslassen, und immer „please“, „thank you“ und „I’m ever so sorry“ sagen. Und natürlich behaupten viele, dass Schlange stehen typisch britisch ist, und dass alle Einwohner der Insel die Angewohnheit haben, sich an der Haltestelle brav in der Reihe aufzustellen. Aber jeder, der während der Rushhour versucht hat, einen Fahrschein von einem Automat in einer London U-Bahn Station zu kaufen, würde daran zweifeln, dass die Engländer in dieser Hinsicht so diszipliniert sind.

Und was können wir lernen, wenn wir die Frage auf den Kopf stellen? Was denken die Briten über die Deutsche. Eine von dem British Council durchgeführte Studie ergab, dass die Mehrheit der Jugendlichen in Großbritannien über sehr niedrige Kenntnisse bezüglich Deutschlands verfügt. Mehr als die Hälfte der britischen Schüler, die an dieser Studie teilgenommen haben, konnten keinen deutschen Prominenter nennen (Claudia Schiffer wurde die am meisten genannte berühmte Deutsche). Darüber hinaus erwähnt die Studie einige beunruhigende Tendenzen bezüglich den Vorstellungen junger Briten gegenüber den Deutschen. Ihre Wahrnehmung der Deutschen wird immer noch vom Zweiten Welt Krieg und anderen irrelevanten Ideen von der deutschen Identität geprägt, wahrscheinlich weil mehr als die Hälfte keinerlei Verbindung zu Deutschland hat, und dementsprechend keine persönliche Erfahrung vom Land und seiner Bevölkerung hat. Hoffentlich wird in Zukunft in Großbritannien mehr Wert daran gelegt, bessere und offenere Beziehungen zu Deutschen zu pflegen, damit solche Vorurteile endlich abgebaut werden können.

Eines ist sicher. Es ist nicht einfach einen Trennungsstrich zwischen Stereotypen, Verallgemeinerungen und Vorurteilen zu ziehen. Vielleicht sollten wir alle (die Briten sowie die Deutschen) aufhören, alle Bürger eines Landes in einen Topf zu werfen.

Die Deutschen nehmen Recyceln sehr ernst. Das ist kein Geheimnis. Bevor du wegschmeißt, musst du überlegen: welcher Mülleimer ist der passende?  Der berühmte gelbe Sack? Die Papiertonne? Biomüll? Restmüll?

So verwirrend ist es doch nicht. Also keine Vorwände für Faulheitsrechtfertigungen, bitte. Aber wie steht’s mit diesem fortgeschrittenen Pfandkonzept?

Ich erinnere mich gut an meinem ersten Aufenthalt in Deutschland, als ich mit meinem Austauschpartner in Bochum blieb. Wir hatten eine lange Strecke nach Köln mit der Deutschen Bahn gemacht, und hatten Durst. Also Gastmutti gibt jedem von uns (seinem Sohn, seinem Mann und mir) eine Flasche Wasser die sie mitgepackt hat. Ich trinke meins fast auf ex, so durstig bin ich. Dann, schon keinen Bock mehr, eine leere Flasche in der Hand zu tragen, suche ich den Nähesten Mülleimer aus, und schmeiß die Flasche weg.

Oder fast.

Bevor ich die leere Flasche von der Hand loslassen kann, sehe ich meinen mittelfünfziger Gastvati, der mich jagt, das Gesicht blass mit Unruhe. Er läuft leichtfüßig durch die Menschenmenge und hechtet nach mir, indem er „Neeeeiiiiiinnnn“ schreit. Nächstens, sind wir beide am Boden, ich fest in seinen Armen erfasst. Er nimmt die Flasche aus meiner Hand während er mir heldenhaft erklärt, dass hierzulande Flaschen erhalten werden muss, um das Rückgeld bei dem Pfand zurückzubekommen. Siegreich, dreht er zu seiner Frau und seinem Sohn um, und hebt die Flasche über seinem Kopf hoch, zum stürmischen Beifall seines Publikums.

Ok, ich habe die Erinnerung vielleicht ein bisschen verfälscht, um die Hollywood Wirkung zu übertreiben. Aber seit diesem Moment, habe ich meine Lektion gelernt. Ich sammele jetzt alle meine Flasche, um diese Wunderpfandmaschine am Supermarkt zu futtern und meinen Rückgeld-Bon zu kriegen.

Ist es aber clever, dieses Pfandsystem?

Das Prinzip, dass man beim Teilnehmen an Recyceln Geld kriegt, ist grundsätzlich nicht schlecht. Geld wird sicherlich auch den vehementesten Klimawandelsverweigerer anreizen, seine benutzten Flaschen zurückzubringen. Und die Art Faulheit, die mich zum Wegwurf von Flaschen im Restmüll in England führt, würde plötzlich eine teure Gewohnheit, wenn ich bis zu 25 Cent pro Wegwurf verlor. Deswegen kann das Pfand für unsere Umwelt nur zugunsten sein.

Aus diesem Grund ist das Pfand meines Erachtens eine der cleversten Ideen Deutschlands in seinem Kampf um Klimawandel rückgängig zu machen. Um Erfolg beim Recyceln zu gelangen muss Jedermann angereizt sein, dabei mitzumachen, und die Ausnutzung des Pfands als „Bestechungsgeld“ dient genau diesen Zweck. Dieses System beweist den Ergeiz der Deutschen, seine umweltfreundlichen Pflichten entgegen der EU zu schaffen.

Natürlich gelten Flaschen nur einen kleinen Teil des Mülls, den wir recyceln müssen. Aber das Pfandprinzip ist ein, das man zu anderen Mülltrennungsmöglichkeiten anwenden könnte, um die ganze Bevölkerung sich enthusiastischer für das Recyceln engagieren zu lassen.

Als Brite, bin ich kaum qualifiziert, eine Kritik an deutscher Essgewohnheiten zu geben. Laut meiner französischen Freundin, jedenfalls. Ich habe immer noch ein paar Bemerkungen seit meinem Aufenthalt in Deutschland gesammelt.

Eines ist sicher: die Deutschen lieben Wurst. Überall wo ich gefahren bin, habe ich kleine auf Wurst gewidmete Kiosks gefunden. Ok, vielleicht sind die deutschen bei dieser Gewohnheit nicht allein – nach allem haben wir Hotdogs. Aber es gibt immer noch einen Unterschied zwischen ein Hotdog und diese Wurst Kultur. Man vergisst seine erste Wurst nicht. Und meine ist in Rostock gekommen. Ich habe eine Riesen Currywurst innerhalb eines winzigen Brötchen gekriegt, und das auf ein Stück Karton, mit einer großen Portion Senf darauf. Einmal bedient, isst man seine Wurst auf einen Tisch (ohne Stühle) und oftmals mit Fremden (es gibt normalerweise nur ein oder zwei Tische). Ich habe fast nach Gedeck nachgefragt, bevor ich eingesehen hatte, dass hier kein Gedeck benötigt wird. Man muss eigentlich, die heiße Wurst mit den Fingern reißen, in dem Senf eindippen und dann essen. Nicht so praktisch, gar nicht so gediegen (besonders wenn man mit Fremden isst!) aber Lecker. Ich bereue nur, dass meine Freundin diese (Mangel an) Esskultur mit mir nicht  erfahren hat. Ihre Reaktion zu so einem Verschandeln der „haut cuisine“ Gewohnheiten ihrer Heimat wäre unbezahlbar gewesen. 

Das Leben ohne Eis ist mir unvorstellbar. Seitdem ich im Ausland bin, hat meine Eisernährung verzehnfacht – am Mindesten. In Frankreich, als ich mit meinen Mitbewohnern ein Urlaub in Marseille und Nice genommen habe, habe ich wenigstens 3 Kugel pro Tag genascht. Naja, ich bin nicht stolz darauf, aber all diejenigen, die „Caramel au beurre salé“ geschmeckt haben, können meine Sucht leicht verstehen. Glücklicherweise für meinen überlasteten Gürtel, hat meine Eisbesessenheit seit meiner Einzug nach Deutschland dramatisch verzögert. Sicherlich aufgrund des etwas schlechteren Wetters statt der Macht meines Willens, aber immer noch. Und das trotz das Auftauchen von einer Branche von Janny’s Eis auf jedem Ecke! Aber wenn ich persönlich erfolgreich das Eisgeschäft vermeide, bin ich ein Ausnahme – die Anzahl von Erwachsene mit Eishörnchen in der Hand ist bemerkenswert. Mein Kollege und ich konnten uns vor Lachen nicht halten einen Mittag, als wir 4 beruflichen Männer mittleren Alters auf die Straßen entgegneten, alle sehr schick in Anzug und Schlips gekleidet, aber alle mit Eis in der Hand. Es bestand etwas widersinniges darin, so eine seriös-aussehende Gruppe von professionellen Männer zu sehen, als sie so ein kindliches Essen mampften.

Als ich im Hamburg vor zwei Wochen war, hatte ich die Chance, Abends in einem Bayerischen Restaurant mit Kumpels zu essen. Dies war eine echt neue Erfahrung. Erstens, gibt es keine Tische, wie man sich in einem normalen Restaurant vorstellt. Es sieht mehr wie einen Speisesaal in einer Schule aus. Man sitzt ehe auf eine Bierbank. Nicht ideal, wenn du deine Freundin hier führst, in der Hoffnung auf einer romantischen Mahlzeit en tête à tête.

Zweitens, das Bier kommt in Maßen. Für diejenigen die das noch nicht wissen, ein Maß ist ein Liter – also für uns Briten, entspricht es ungefähr zwei Pinte. Das ist übrigens sehr schwer! Und ich bleibe skeptisch, ob es wirklich eine gute Idee ist, soviel Bier in eine Glas zu kriegen, denn es dauert so lang, dass beim Ende ist das Bier warm. Und warmes Bier lässt sich nicht so einfach schlucken! Abgesehen davon, ist bayerisches Bier mein Lieblingsbier Deutschlands. Ich würde Paulaner besonders empfehlen – man darf nicht in Deutschland kommen, ohne es zu probieren. Das wird mir am Meisten fehlen, wenn ich eventuell zurück nah der Insel komme.

Demnächst, haben wir die Speisekarte gekriegt. Ich gebe zu, nach 8 Monaten in Frankreich ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, ist mein Deutsch etwas eingerostetes geworden. Aber ich konnte immer noch in einem Restaurant es hinkriegen, Essen zu bestellen. So dachte ich. Aber mit dieser Speisekarte kam ich nicht zurecht. Auf dem bayerischen Dialekt geschrieben, hätte man ehe Niederländisch geglaubt! Deswegen habe ich das einzige Ding auf der Speisekarte bestellt, das ich anerkannte – Schnitzel! Als man mich das Gericht serviert, wurde ich von der Größe meiner Portion verblüfft. Es war riesen- riesengroß. Fügt man dieses enormes Schnitzel zu meinem bodenlosen Bier hinzu, und gelangt man dem Schluss, dass alle Bayer Giganten sein müssen!

Die Atmosphäre, während wir aßen, war unglaublich lebendig. Es gab eine Liveband, die typisch bayerische Volksmusik spielte, es gab Männer und Frauen in Lederhosen, die auf den Banken tanzten, Jedermann sang mit der Band – und Jedermann hatte Riesenspaß beim Essen. So eine lebendige Mahlzeit habe ich nie gehabt – aber das tat richtig gut!

Zwei Stunden später haben wir das Restaurant voll und satt und in ganz gute Laune verlassen.

Letztens, wäre es unrecht, die Kaffee und Kuchen Kultur nicht zu erwähnen. Am Nachmittag, rund um 15.30-16.00 Uhr, geht man in ein Café, um ein vorzügliches Stück deutsches Kuchens mit einem Heißgetränk auszukosten. Und hier reden wir nicht nur von den Klassikern wie Karottenkuchen oder Biskuitkuchen. Sondern gibt es alle Geschmäcke, die du es wagst, dir vorzustellen.  Es lohnt sich wirklich, diese Kultur nachzuahmen (auch wenn ein paar Deutschen aussehen, als wäre es ihnen gut tun, auf diese Gewohnheit eine Weile zu verzichten.) Für 5 Euro kann ich hier meine Zuneigung für alle Zuckerstoffen gut befriedigen, im Vergleich zu Toulouse, wo ein heißes Getränk galt als fast 4 Euro pro Tasse! Deswegen fast jeden Tag nach der Arbeit wird mit meinem Kollegen Kaffee und Kuchen bestellt. Es gibt eben eine traumhaft gute weiße Heißschokolade, falls man sich wirklich verhätscheln will.

Alles in allem, auch wenn die deutsche Esskultur nicht mit derjenigen der Franzosen zu vergleichen ist, hat es seinen eigenen Charme. Es gibt viele typisch deutsche Speisen zu entdecken. Man braucht nur dafür offen bleiben, und er könnte sich überraschen! Demnächst, probiere ich Sauerkraut…